2. Etappe bis zum Heidesee

Am Dienstag ging es weiter. Die 2. Etappe hatten wir kilometermäßig etwas kürzer gewählt. Im Prinzip hätten wir auch in einem Rutsch bis zu unserem Zwischen-/Endziel fahren können, zumal Enti ja so gut lief, aber wir haben ja Urlaub! Also fuhren wir nur 206km bis zum “Ferienparadies an der A1 in den Dammer Bergen”, dem “Zeltplatz Heidesee” in Holdorf. Wir wurden sehr freundlich vom Stellplatzbetreiber begrüßt, haben erst einmal schön auf der Terrasse mit Blick auf den Badesee einen Kaffee getrunken, dann wurde die Ente ausgiebig bewundert wie immer bei Menschen eines bestimmten Alters. Eine Ente habe er nie gefahren, nur R4. Unserer Bitte, die Ente neben uns parken zu dürfen, wurde nach kurzen Überlegungen entsprochen. Es gibt auf diesem kleinen Camping-/Zeltplatz zwei Bereiche, eine große Wiese für Zelte, Wohnwagen oder Wohnmobile, wo PKWs aus Lärm- und Platzgründen nicht erwünscht sind und eine kleine Wiese für 12 Wohnmobile. Da dort nur ein einziges Wohnmobil stand, durften wir Enti mit dort hinstellen. Wir sollten sie sogar nicht hinter Boxi verstecken, sondern vom Weg aus schön sichtbar präsentieren. Das machten wir doch gerne!

Zeltplatz 'Heidesee'Gaststätte und Terrasseauf der TerrasseSanitärgebäudeVE, Müll und ChemietoilettenentleerungZeltplatz 'Heidesee' (Womo-Platz)

Obwohl das Wetter nicht besonders gut war und es immer noch ein wenig nach Regen aussah, starteten wir einen Spaziergang rund um den Badesee – barfuß im Wasser – und beendeten ihn trockenen Hauptes mit sandigen Füßen. Aber es war so wohltuend, mal wieder barfuß durch Wasser und Sand laufen zu können! Der Badesee ist ein “Abfallprodukt” des Autobahnbaus, der Sand wurde ausgebaggert und das Loch füllte sich mit Grundwasser. Der Eintritt ist für die Campingplatzbenutzer im Preis inbegriffen und der See ist sehr beliebt als Tauchrevier und natürlich bei Familien mit (kleinen) Kindern.

HeideseeZeltplatz 'Heidesee'

Am nächsten Morgen schien die Sonne wieder (deswegen seht ihr das schönere Seefoto und nicht das vom Vortag). Ein mitfühlender Mensch und Tierfreund hatte Enti etwas Reiseproviant auf die Kühlerhaube gelegt! Da konnte für die 3. und letzte Etappe ja eigentlich nichts mehr schiefgehen.

EntenfutterEntenfutterEntenfutter

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.