Nach Digby Neck zur Whale Cove

Wir fuhren dann doch mal weiter… Wie meistens immer die Küstenstraße entlang, auf dem alten Highway 1. Hier bekommt man wenigstens etwas zu sehen. Auf dem neuen Highway 101, der größtenteils parallel läuft, fährt man nur durch Wälder. Dafür nehmen wir gerne in Kauf, nicht so schnell unterwegs zu sein, nicht nur wegen der vielen Ortsdurchfahrten, sondern auch wegen der vielen Schlaglöcher!!! Immer wieder fuhren wir direkt an der St. Mary’s Bay mit schönen Ausblicken auf’s Wasser. In Church Point/Pointe de l’Eglise versprach uns unser Reiseführer die größte und höchste Holzkirche Nordamerikas, St. Mary’s Church/Église de Sainte-Marie, mit imposanten 56m Turmhöhe. Gebaut zwischen 1903 und 1905 wurde der Turm mit 40t Felsballast versehen, um den starken Seewinden zu trotzen.

St. Mary’s Church/Église de Sainte-Marieunbekannte Steinkirche

Zwei Dörfer weiter stand dann ein mindestens genauso beeindruckendes Pendant aus Stein. Das wurde in unserem Führer nicht erwähnt, obwohl Steingebäude hier absoluten Seltenheitswert haben! Wir haben beide Kirchen nicht von innen angeschaut, das Wetter lud nicht zum Aussteigen ein.

Digby NeckWir fuhren weiter bis Digby und bogen dann scharf nach links ab, um auf die Nehrung Digby Neck zu gelangen. Dieser schmale Landstreifen an der Bay of Fundy hatte es uns angetan! Er besteht aus Digby Neck und zwei angrenzenden Inseln, die nur per Autofähre zu erreichen sind, Long Island und Brier Island. Auf Long Island gibt es eine weitere Touristenattraktion, eine lohnende (!), aber das ist eine andere Geschichte! 😉
Wir steuerten den einzigen Campground an und landeten auf einem kleinen Platz mit gerade einmal 40 Sites! Eine ganze Reihe war nur für Zelte geeignet. Viele der Plätze waren frei, entweder weil noch keine Saison ist oder weil sich in diese Einsamkeit niemand verirrt und freiwillig sowieso nicht hinfährt. Wir wünschten uns an der Rezeption Ocean View and Wifi und bekamen den Platz 1 zugewiesen. OOKAYY, den Ocean konnte man nur ahnen (es nebelte stark) und das Wifi auch! Wir begnügten uns mit einem Platzspaziergang (schnell erledigt), einem Blick vom View Point in den Nebel (unergiebig) und Internet von Vodafone (zufriedenstellend).

Whale Cove CampgroundWhale Cove CampgroundWhale Cove CampgroundWhale Cove Campground   

Whale Cove Campground Für den nächsten Tag hatte uns die Wetter-App Sonne versprochen, aber nicht dazugesagt, ab welcher Uhrzeit. Nun sind wir ja sowieso nie besonders früh dran, aber von Sonne war nichts zu sehen und der Ocean immer noch nicht. Wir beschlossen, trotzdem einfach mal loszulaufen, immer die Straße hinunter. Irgendwo musste das Meer ja sein! Unterwegs fanden wir bereits begeisternde Fundstücke:

FundstückeFundstückeFundstückeFundstückeFundstückeFundstücke

Dann endlich sahen wir es!!!

Whale Cove Hafen

Außer uns war nur noch ein junger Mann im Hafen, der sich offensichtlich ein altes Lagerhaus zum Privathaus ausbaute. Uns hat es trotzdem dort gefallen, vielleicht gerade deswegen, weil hier mal nicht alles “manikürt” aussah.

Whale Cove HafenWhale Cove HafenWhale Cove HafenWhale Cove Hafen  Whale Cove HafenWhale Cove Hafen  Whale Cove Hafen

Ob der junge Mann sich so ernährt???

MuschelnKrabbenAustern  

Uschi sorgte dann auf dem Rückweg wieder für ein “Spässken”!

Uschi stapelt hochBitte Platz nehmen!Bitte aufräumen!    

Als wir zum Campground zurückliefen, kam die Sonne raus! Und somit können wir beweisen, dass wir DOCH einen Platz mit Ocean View hatten. Das Internet wurde übrigens auch besser! Besonders gut gefallen haben uns die “fahrbaren” fire pits, eine gute Idee!

Ocean ViewOcean Viewfahrbarer fire pitunser Picknick-Tisch

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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