Sommerfrische ;-)

Habt ihr uns schon vermisst? Wir könnten uns jetzt ja damit rausreden, dass wir kein Internet hatten. Es war tatsächlich nicht besonders gut, teilweise am Platz nicht verfügbar und/oder so langsam, dass man freiwillig etwas anderes machte. Außerdem war es sehr sommerlich warm, besser gesagt, heiß. Und wir waren an der Sommerferienküste Maines! Die ist beliebt und überlaufen, da es lange Sandstrände gibt. Es gab also anderes für uns zu tun, wie z. B. am Spätnachmittag an den Strand runter fahren und barfuß durchs Wasser laufen. Nein, ganz rein haben wir uns nicht getraut!

Strand von Orchard BeachStrand von Orchard Beach 

Wir verordneten uns ebenfalls Sommerurlaub und blieben fast eine Woche in Orchard Beach, auf einem wieder sehr schönen, nicht besonders großen, Campground mitten im Wald. Die Höhe der Bäume war beeindruckend! Bereits am zweiten Tag beschlossen wir, länger zu bleiben und von hier aus ein paar Fahrten in die Umgebung zu machen, u. a. nach Portland.

unser Platzes ist heiß! BaumriesenNachbarschaft   

Weiter südlich wollten wir nicht mehr, also musste die Küste noch ein wenig genossen werden. Wir waren gespannt darauf, was an einem amerikanischen Badeort anders sein würde als an einem europäischen. Nicht so furchtbar viel! Erfreulicherweise gab es keine Hochhäuser, Bettenburgen, große Hotels wie z. B. in Spanien. Dafür ein Motel bzw. Inn am anderen. Im Ortskern die üblichen Schnellrestaurants, Eisbuden, Andenkenläden wie überall woanders auch. Ein Pier ins Meer hinaus mit weiteren Buden und, das wieder absolut amerikanisch, ein riesiges kirmesähnliches Vergnügungsviertel und eine Wasser(rutschen)welt. Die Parkplätze kosteten 10 Dollar, ab 18 Uhr nur noch 7 oder 8 und, etwas weiter weg vom Zentrum, gar nichts mehr.

Orchard BeachOrchard Beach  Orchard BeachOrchard Beach  Orchard BeachOrchard Beach  Orchard Beach

Alles bunt, laut und voll! Wir sind ein paarmal durchgefahren, dafür auch noch Parkgebühren zu bezahlen war es uns nicht wert. Aber zum Glück gab es auch noch die einsamen Strandabschnitte und auf halbem Weg vom Campingplatz zum Strand lagen ein Seefood-(Schnell-) Restaurant sowie eine Eisbude. Eins von beiden musste immer sein!

Orchard BeachOrchard Beachunverständliche Hunderegelung

Von Portland, der größten Stadt im Bundesstaat Maine, versprachen wir uns etwas mehr als von den bisher etwas enttäuschenden Kleinstädten. Nun ja! Wir fanden keinen Parkplatz am Hafen, konnten aber, da es nur im Schritttempo voran ging, sehen, welche Art von Lokalen und Geschäften es gab. Oberhalb in der City fanden wir einen Platz mit Parkscheinautomat. Wir bezahlten für 2 Stunden und liefen die Haupt(einkaufs)straße auf Verdacht mal nach rechts. Die wenigen und nichtssagenden Läden wurden bald noch weniger. Ich sprach eine junge Frau an und fragte sie, ob wir in der Stadtmitte seien und ob es woanders vielleicht mehr Geschäfte gäbe. Sie sah mich etwas verständnis- und hilflos an und meinte dann, am anderen Ende der Straße sei mehr. War es leider nicht! Es gab: eine Bank, wo wir Geld abheben konnten, einen Lebensmittelladen, ein “Café”, das nachmittags um 16 Uhr geschlossen hatte, ein Restaurant (wir wollten aber einen Kaffee), einen Juwelier, ein Fingernagelstudio, einen Tattooladen, eine paar rote Backsteinhäuser. Und ein interessantes Bügeleisenhaus.

PortlandPortlandPortlandPortland   

Wir beschlossen, wieder zu fahren und hatten nicht einmal die Hälfte unserer Parkzeit verbraucht. Dieses Mal war sogar Uschi frustriert und meinte, dass sie jetzt allerhöchstens noch Québec eine Chance geben würde. Um nicht ganz umsonst gefahren zu sein, machten wir auf der Rückfahrt einen Abstecher über gleich zwei Leuchttürme!

Portland Head LightPortland Head LightCape Elizabeth LightCape Elizabeth Light

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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