Nachgeliefert 5: Rocher Percé

Percé-Shuttle Der “Camping du Phare à Percé” liegt nicht nur grandios, sondern bietet als einziger einen Shuttlebus in das 3km entfernte Städtchen. Natürlich könnte man das auch zu Fuß laufen, aber das wäre dann nur an der relativ befahrenen Landstraße ohne vernünftig begehbaren Seitenstreifen möglich. Also nahmen wir das Campingplatzangebot doch gerne an, zumal auch noch kostenlos! Der Bus fährt offiziell immer zur halben und zur vollen Stunde, man könne aber auch telefonieren. Praktisch war es dann so, dass der Bus ständig hin- und herpendelte. Der Fahrer trug die Uniformjacke eines Kapitäns zur See und fragte uns, ob wir zur Schiffsanlegestelle wollten, um zur Walbeobachtung zu fahren. Nein, wir wollten nur einen kleinen Stadtbummel machen. Das war für ihn auch okay und er setzte uns mitten im Ort ab, gab uns noch ein Visitenkärtchen mit und in Verbindung mit seinen vier goldenen Streifen auf seinen Schulterklappen wurde klar, dass der Seniorchef persönlich uns gefahren hatte. Ob ihm auch der Campingplatz samt Leuchtturm gehört, wissen wir nicht, aber sein Wohnhaus liegt direkt nebenan und er erlaubte uns, den Privatweg zum Leuchtturm zu laufen.

Percé wimmelte zum Glück nicht ganz so von Touristen wie am Tag zuvor. Das Geschäfteangebot absolut touristisch, jeder Laden führt dieselben Artikel. Wir erwarben einige Aufkleber, genehmigten uns ein Eis und einen Kaffee, schauten alles an, was sehenswert war

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und natürlich DIE Attraktion! TRARAAAA!!! Erstauntes Smiley

Rocher Percé

Es handelt sich um einen über 400 Millionen Jahre alten Monolithen, den Rocher Percé, der bei seiner Entdeckung durch Jacques Cartier 1534 drei Torbögen (Arches) hatte, jeder etwa 30m hoch. Der zweitletzte Bogen brach bei einem Sturm 1845 ab. Der verbleibende Felsen ist 433m lang, 90m breit und 88m hoch an seiner höchsten Stelle. Er kann bei Ebbe zu Fuß erreicht werden. Ganz ungefährlich ist ein Spaziergang um ihn herum allerdings nicht, da er jedes Jahr durch Erosion viele Tonnen Gestein verliert. Wenn man sich ihm zu Fuß nähert, kann man gut erkennen, dass er mal direkt mit dem Festland verbunden war. Außer von den Blicken tausender Touristen wird er nur von Seevögeln in Besitz genommen. Wir konnten von unserem Stellplatz aus Boxi heraus direkt durch den Torbogen blicken!

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written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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