Wieder vereint!!!

Endlich!!! Seabridge hatte uns mitgeteilt, dass das Schiff mit Fix und Boxi an Bord am 16. November im Hamburger Hafen einlaufen würde und wir unser Gespann am Freitag, den 18. November aus dem Hafen holen könnten. Wir glaubten das noch nicht so recht, hatte dieses Schiff doch (wie das auf der Hinfahrt im Mai auch schon) mal wieder ein paar Kursänderungen vorgenommen und war, anstatt nach der Atlantiküberquerung direkt Hamburg anzulaufen, erst noch nach Göteborg gefahren. Laut “Marine Traffic” konnten wir dann aber feststellen, dass die Atlantic Cartier tatsächlich am 16. um 03:17 in Hamburg angekommen war. Schon am nächsten Tag legte sie wieder ab und wir konnten nur hoffen, dass Fix und Boxi abgeladen worden waren, möglichst unversehrt! Am 20. Oktober hatten wir die beiden im Hafen von Halifax abgegeben und erst nach 29 (!!!) Tagen konnten wir sie wieder im Empfang nehmen. Das ist verdammt lange, bzw. doppelt so lange wie bei anderen Schiffen, die Halifax – Hamburg direkt in 14 Tagen fahren. Die Wartezeit ist uns dann doch etwas lang geworden und so waren wir froh, als wir am Freitag endlich zum Hamburger Hafen fahren konnten. Die letzten Tage hatten wir in Kaltenkirchen auf dem Stellplatz an der HolstenTherme gestanden (40-50 Plätze, 4 durch Strauchwerk getrennte Areale, Parken hintereinander, kostenfrei, 8 Stromsteckdosen 50 Cent/kW, V/E in der nächsten Seitenstraße, Stadtmitte ca. 15 Gehminuten, Penny und das American Diner “Seven” 200m).

American DinerAmerican DinerKaltenkirchen

Von 11-12 Uhr ist im Hafen Mittagspause. Wir wollten also den Zug um kurz nach 10 nehmen, der 100m neben dem Stellplatz hält. Da wir früh dran waren, dachten wir, dass wir auch noch einen Zug früher kriegen würden, hatten aber übersehen, dass der nur vom Hauptbahnhof aus fährt! Also standen wir eine halbe Stunde auf dem Bahnsteig dumm rum. Zum Glück war es trocken und nicht mehr so kalt wie die Tage vorher.

Für uns sehr früh!Stellplatz HolstenThermeStreckennetz HVVAuf dem Weg nach Hamburg

In Eidelstedt mussten wir in die S-Bahn umsteigen und in Vettel stiegen wir wieder aus. Zu Fuß ist es bis zum Terminal O’swaldkai eine Viertelstunde und pünktlich eine Minute nach 12 waren wir dort. Der Ablauf war derselbe wie bei der Ablieferung, man zieht eine Nummer am Ticketautomaten (D = Fahrzeug) und wartet, bis diese Nummer im Anzeigedisplay erscheint. Dann geht es eine Etage höher zum Abfertigungsschalter. Dort wurde uns erklärt, dass wir nach der Auslieferung des Fahrzeuges dreimal rechtsrum zum Zollgebäude fahren müssen. Uschis Reisepass wurde einbehalten, den könnten wir, wenn beim Zoll alles erledigt sei, bei ihm wieder abholen.

O'swaldkaiTicket

Ab jetzt durfte nur wieder Uschi (als Halter des Fahrzeuges) in das Hafengelände, mit Warnweste. Sie wurde am Eingang abgeholt und zu Fix und Boxi gefahren, ich setzte mich in den Aufenthaltsraum. Im Hafen ist fotografieren strengstens verboten, im Mai waren wir schon angeraunzt worden, weil wir das O’swaldkaigebäude von außen geknipst hatten und mussten das Foto löschen! 15 Minuten später war Uschi mit etwas schmutzigen, aber zum Glück unversehrten Fix und Boxi schon wieder da.

unversehrt zurück!!!Kennzeichnung

Zum Zoll durfte ich mitfahren. Vorher mussten aber die amtlichen Kennzeichen und die Aufsteckspiegel wieder montiert werden. Wir kamen ins Gespräch mit einem Ehepaar, das ihre Freunde zur Abholung des Wohnmobils zum Hafen gefahren hatte. Die hätten jetzt die Gelegenheit gehabt, ihre sämtlichen Schmuggelwaren vom Wohnmobil in den PKW umzuladen. Vielleicht praktischerweise nicht direkt vor dem O’swaldkai, aber nach der nächsten Kurve. Wir hatten kein Schmuggelgut, aber diesmal nicht alle Lebensmittel aus Boxi entfernt. Nach dem Motto, wegschmeißen können wir immer noch. Beim Zoll wurden aber lediglich Uschis Personalien überprüft und eine Zollbeamtin verglich die Fahrgestellnummer mit ihren Unterlagen. Das war es! Keine einzige Frage nach irgendwelchen Mitbringseln. Der Innenraum von Boxi interessierte sie überhaupt nicht.

beim Zoll

Wir holten noch Uschis Pass ab, der Mensch am Schalter hatte schon vom Zoll die Freigabe bestätigt bekommen und so konnten wir fahren. Alles in allem hatte es 1 1/2 Stunden gedauert. Die brauchten wir dann noch einmal, bis wir über die Köhlbrandbrücke, durch den Elbtunnel und durch diverse Autobahnbaustellen hindurch wieder in Kaltenkirchen waren.

HafenKöhlbrandbrückewieder vereint

Und jetzt müsst ihr ein wenig warten, auf den nächsten Beitrag in diesem Blog. Wir berichten hier erst wieder, wenn eine neue Reise mit Fix und Boxi ansteht und das erfahrt ihr bei Oscarlotta.

Wir bedanken uns für die vielen Zugriffe, die “likes” und die netten Kommentare und freuen uns, Smiley Smiley dass so viele von euch gerne mit uns mitgereist sind, virtuell und real mit dem Finger auf der Landkarte.

Bis demnächst an diesem Ort!!! Big Fix und Boxi tauchen dann mal eine Weile ab!

Walfluke in Margarine

OH – fast vergessen!!! Es fehlt ja noch die Karte mit unserer Gesamtroute! Sie ist zweigeteilt, einmal ist die vor der Reise angedachte Route (türkis) eingezeichnet und einmal die, die wir dann tatsächlich gefahren sind (rot).

route-gefahren

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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Christmas in July

findet (fand) dieses Jahr am 6. August statt!

Schon zu Beginn unserer Reise hatten wir auf einigen Campingplatz-Homepages gelesen, dass im Juli Christmas gefeiert werden würde, für die Camper und ihre Kinder. So richtig konnten wir uns nichts darunter vorstellen und haben uns auch nicht weiter darum gekümmert. Im Mai war Juli noch weit hin. Am Freitag wunderten wir uns über die Weihnachtsdekoration an einigen Dauercamperplätzen und lasen dann den Hinweis auf eine gemeinschaftliche Weihnachtsfeier am nächsten Tag. Auf unserem abendlichen Spaziergang zum Strand kam uns auch tatsächlich eine fröhliche Frau mit Weihnachtsmütze entgegen! Die spinnen, die Römer Amerikaner!!!

Christmas in JulyChristmas in JulyChristmas in July

Jetzt wollte ich es genauer wissen. Aber die Ausbeute im Netz war dürftig. Weihnachten im Juli oder August muss seinen Ursprung in der südlichen Hemisphäre gehabt haben, insofern, als die europäischen Einwanderer sich nicht daran gewöhnen konnten, Weihnachten im Hochsommer zu feiern. Sie verbanden mit Weihnachtsstimmung Dunkelheit, Kälte und bestenfalls Schnee. Wir können das ein wenig nachvollziehen, denn schon in Spanien kommt im Dezember nicht wirklich eine weihnachtliche Stimmung auf, da es in der Regel zu warm und zu sonnig ist. In Australien, Neuseeland & Co verfiel man also darauf, im dortigen Winter Weihnachten zu feiern und das war dann eben der Juli oder der August. So weit, so klar und einigermaßen verständlich. Warum allerdings die Amerikaner in USA und Kanada diese (Un-)Sitte übernommen haben, entzieht sich unserem Wissen und Verständnis. Es sei ironisch gemeint, las ich. Was aber ist die Ironie dabei? Es gibt, außer den diversen Campingplatz(und sonstigen?)feiern, offenbar alle möglichen Vergünstigungen, Rabatte, Sale-Angebote in Geschäften und Restaurants. Ob auch Geschenke gemacht werden, z. B. den Kindern, wissen wir nicht. Es wird aber wohl Geld gesammelt, um es dann an wohltätige und gemeinnützige Organisationen weiterzuleiten. Das wäre dann ja noch sinnvoll, zweimal im Jahr ist besser als einmal. Am Morgen des 6. liefen dann laut rufend und Glöckchen schwingend eine weihnachtlich angezogene Frau und ein Kind mit Weihnachtsmütze von Platz zu Platz und wir konnten beobachten, wie dem Nachbarn irgendwelche Lose aufgeschwatzt wurden. Er schaute recht skeptisch, obwohl er Kanadier war. Wir wurden nicht angesprochen! 

Christmas in JulyChristmas in July 

Anderes Thema:

Wir haben völlig vergessen, unsere letzten beiden Etappenkarten zu veröffentlichen! Die erste, von New Brunswick, zeigt nur den Verlauf unserer Reise im Anschluss an Nova Scotia (Karte wurde schon veröffentlicht). Wir werden am Ende unserer Rundreise von der Region Québec aus, in der wir uns ja gerade aufhalten, noch einmal nach New Brunswick zurückkehren, dann erstellt Uschi eine neue Karte mit den restlichen Stationen.

2. New Brunswick

Die zweite Karte zeigt unseren Reiseverlauf in USA in den Bundesstaaten Maine und New Hampshire. Die Karte von Québec folgt, sobald wir die Region verlassen haben.

3. Maine-New Hampshire (USA)

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Mount Washington und die White Mountains

Ständig werden wir auf Fix und Boxi angesprochen, jeder Vorbeifahrende/-gehende schaut unser Gespann neugierig, interessiert, ungläubig oder amüsiert an. Beim Ankommen oder Wegfahren fragen uns Nachbarcamper(männer), ob unser Nissan ein Diesel sei??? Sie hören es und sind ganz neidisch, weil es das in Nordamerika für Pickup Trucks nicht gibt, nur Benziner werden verkauft. In St. Andrews, kurz vor der Grenze nach USA, kam eine Nachbarin per Fahrrad von ihrem Weg zum Sanitärhaus extra bei uns vorbei, um uns mitzuteilen, wie schön sie unser Wohnmobil findet. Es entstand ein längeres Gespräch und wir fragten sie, ob sie Boxi auch von innen sehen wolle. Sie fiel fast in Extase und bestätigte unsere Einschätzung, dass die amerikanischen Wohnmobile, Wohnwagen etc. durchweg fürchterlich altmodisch sind. Wohlgemerkt nur von innen, von außen sind sie stylisch, modern, teilweise wild gemustert, aber viel abwechslungsreicher und individueller als in Europa. Umso unverständlicher, dass sie von innen ALLE gleichermaßen braun/beige gemustert und möbliert sind, im Stil der 1960er-Jahre. “Gelsenkirchener Barock”, Luise sagt “Frühes Karstadt” und in einem Blog lasen wir kürzlich die auch sehr zutreffende Bezeichnung “Mooreiche brutal”. Auf dem letzten Campground fuhr ein ca. 10-jähriger Junge auf seinem Mountainbike hinter uns her und rief uns zu, dass er noch nie “such a nice car” gesehen habe. Wir freuen uns natürlich! Im weiteren Verlauf der Gespräche geht es dann wie immer um woher und wohin und wenn wir sagen, dass demnächst die White Mountains im Bundesstaat New Hampshire auf unserem Plan stehen, verklären sich die Gesichter, unsere Gegenüber bekommen leuchtende Augen und bestärken uns in unserer Absicht. Es sei “amazing” dort.

Also verließen wir Maine und fuhren über die Bundesgrenze in den Staat, der sich absolute Freiheit auf seine Fahnen bzw. auf seine Autokennzeichen schreibt. “Live free or die” steht wirklich auf jedem Kennzeichen, auf jedem Aufkleber, auf T-Shirts oder wo es sonst Platz hat. Die Freiheitsliebe geht soweit, dass sogar die Anschnallpflicht abgeschafft wurde! Natürlich fährt auch kein Motorradfahrer mit Lederkombi, geschweige denn mit Helm, aber das ist nicht nur in New Hampshire so!!! Kurze Hose, T-Shirt, Achselshirt, ein lässiges Tuch um den Kopf gebunden, die Sozia hinten drauf ebenso, das ist hier das übliche Straßenbild, auch auf den Schnellstraßen. Da kann aus live free dann ganz schnell die werden, aber das scheint man in Kauf zu nehmen.

Wir checkten auf dem KOA-Kampground “Twin Mountains” ein. Ein KOA-Mitarbeiter zeigte uns zu Fuß die wenigen Plätze, die noch frei waren. Nein, das Wifi würde bis dort nicht reichen. Dann kam die Rezeptionistin hinter uns hergelaufen und offerierte uns einen weiteren Platz, zwar direkt neben dem Swimmingpool und in Hörweite des Spielplatzes (beides sollte uns die nächsten Tage noch mehr oder weniger nerven), aber eben auch in Reichweite des WLANs.

KOA Twin MountainsKOA (Chipmunk)

Der Mount Washington ist mit 1917m die höchste Erhebung im Nordosten der USA und es werden ihm extreme Wetterbedingungen nachgesagt. Nach oben kommt man entweder mit einer Zahnradbahn (gebaut 1866-69!!!) oder mit dem eigenen Auto. Am Abend vor der geplanten Tour stellte Uschi beim genaueren Lesen dann allerdings fest, dass keinerlei Campingfahrzeuge erlaubt sind! Und sogar, wenn wir Boxi abgesetzt hätten, wäre der Nissan noch zu breit (mit den Aufsteckspiegeln) gewesen. Das war uns zu viel Aufwand und die Bahnfahrt war uns eindeutig zu teuer. Außerdem befürchteten wir, von der Aussicht enttäuscht zu sein, denn rundherum gibt es nur bewaldete Berghänge. Wälder, wohin das Auge reicht! Also kein Vergleich zum Gipfel des Mount St. Helens zum Beispiel, den wir 2013 mit unserem Mietmobil “erfahren” haben. Wir verzichteten auf den Mount Washington und fuhren dafür einen ausgedehnten Rundkurs (die gelbe Markierung) durch die “amazing” White Mountains.

White Mountains Rundtour

Ja, es war hübsch und es gab sogar eine Passstraße auf dem “Kancamagus Highway”, die bis auf 870m anstieg. Also wie auf der Schwäbischen Ostalb oder sonst irgendwo im deutschen Mittelgebirge. Kein Vergleich zu den Alpen! Für hiesige Verhältnisse verständlicherweise amazing, für uns etwas enttäuschend, obwohl die Mischwälder wirklich wunderschön waren. Ich glaube langsam, wir sind zu verwöhnt, zu anspruchsvoll oder haben einfach andere Maßstäbe. Vielleicht müssen wir aufhören, zu vergleichen. Wir fuhren sogar noch eine Querverbindung, die im Winter gesperrt wird und hofften auf einen Elch oder einen Bären, leider wieder vergeblich!

White Mountains RundtourWhite Mountains RundtourWhite Mountains RundtourWhite Mountains RundtourWhite Mountains Rundtour

Imposant liegt das legendäre “Mount Washington Resort” unterhalb des Berges, zu Beginn des 20. Jahrhunderts eines der ersten privat geführten Riesenhotels mit 352 Zimmern. Es setzte offenbar Maßstäbe mit seinen leuchtend roten Dächern, diese finden sich auf sehr vielen weiteren “namhaften” Häusern. Exklusiv noch heute, elegant und teuer, aber auch nicht unbelastet, wurde doch bis 1944 die Aufnahme jüdischer Gäste verweigert.  

Mount Washington Resort Mount Washington ResortMount Washington Resort  

Sehr viel hübscher fanden wir das “Indian Head Resort” mit kleinen Cottages wie aus einem Märchen. Wenn ihr den ersten Link anklickt, bekommt ihr einen weiteren Eindruck der Landschaft in dieser Gegend, beim zweiten Link könnt ihr die Inneneinrichtung anschauen und bekommt einen Eindruck von dem hier üblichen Stil, sei es Grandhotel, Cottages oder Wohnmobile.

Indian Head ResortIndian Head Resort Indian Head ResortIndian Head Resort  

Ein weiteres Highlight für uns gab es dann unverhofft neben der Straße. Nein, immer noch kein Elch oder Bär, sondern zwei knuffige Autos, die uns zum Anhalten veranlassten. Eine kleine private Sammlung alter Autos und mehr! Was wollten wir mehr? Nichts! Cooles Smiley

1974 Reliant RobinOldtimer AusstellungOldtimer Ausstellung1947 Crosley Oldtimer Ausstellung1959 Ford GalaxyKaufpreis: $ 24.5001934 Ford StreetrodOldtimer Ausstellung 1955 Studebaker ChampionOldtimer Ausstellung 1931 American Austin1931 American Austin1931 American AustinOldtimer Ausstellung1926 Harley DavidsonOldtimer AusstellungOldtimer Ausstellung

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Sommerfrische ;-)

Habt ihr uns schon vermisst? Wir könnten uns jetzt ja damit rausreden, dass wir kein Internet hatten. Es war tatsächlich nicht besonders gut, teilweise am Platz nicht verfügbar und/oder so langsam, dass man freiwillig etwas anderes machte. Außerdem war es sehr sommerlich warm, besser gesagt, heiß. Und wir waren an der Sommerferienküste Maines! Die ist beliebt und überlaufen, da es lange Sandstrände gibt. Es gab also anderes für uns zu tun, wie z. B. am Spätnachmittag an den Strand runter fahren und barfuß durchs Wasser laufen. Nein, ganz rein haben wir uns nicht getraut!

Strand von Orchard BeachStrand von Orchard Beach 

Wir verordneten uns ebenfalls Sommerurlaub und blieben fast eine Woche in Orchard Beach, auf einem wieder sehr schönen, nicht besonders großen, Campground mitten im Wald. Die Höhe der Bäume war beeindruckend! Bereits am zweiten Tag beschlossen wir, länger zu bleiben und von hier aus ein paar Fahrten in die Umgebung zu machen, u. a. nach Portland.

unser Platzes ist heiß! BaumriesenNachbarschaft   

Weiter südlich wollten wir nicht mehr, also musste die Küste noch ein wenig genossen werden. Wir waren gespannt darauf, was an einem amerikanischen Badeort anders sein würde als an einem europäischen. Nicht so furchtbar viel! Erfreulicherweise gab es keine Hochhäuser, Bettenburgen, große Hotels wie z. B. in Spanien. Dafür ein Motel bzw. Inn am anderen. Im Ortskern die üblichen Schnellrestaurants, Eisbuden, Andenkenläden wie überall woanders auch. Ein Pier ins Meer hinaus mit weiteren Buden und, das wieder absolut amerikanisch, ein riesiges kirmesähnliches Vergnügungsviertel und eine Wasser(rutschen)welt. Die Parkplätze kosteten 10 Dollar, ab 18 Uhr nur noch 7 oder 8 und, etwas weiter weg vom Zentrum, gar nichts mehr.

Orchard BeachOrchard Beach  Orchard BeachOrchard Beach  Orchard BeachOrchard Beach  Orchard Beach

Alles bunt, laut und voll! Wir sind ein paarmal durchgefahren, dafür auch noch Parkgebühren zu bezahlen war es uns nicht wert. Aber zum Glück gab es auch noch die einsamen Strandabschnitte und auf halbem Weg vom Campingplatz zum Strand lagen ein Seefood-(Schnell-) Restaurant sowie eine Eisbude. Eins von beiden musste immer sein!

Orchard BeachOrchard Beachunverständliche Hunderegelung

Von Portland, der größten Stadt im Bundesstaat Maine, versprachen wir uns etwas mehr als von den bisher etwas enttäuschenden Kleinstädten. Nun ja! Wir fanden keinen Parkplatz am Hafen, konnten aber, da es nur im Schritttempo voran ging, sehen, welche Art von Lokalen und Geschäften es gab. Oberhalb in der City fanden wir einen Platz mit Parkscheinautomat. Wir bezahlten für 2 Stunden und liefen die Haupt(einkaufs)straße auf Verdacht mal nach rechts. Die wenigen und nichtssagenden Läden wurden bald noch weniger. Ich sprach eine junge Frau an und fragte sie, ob wir in der Stadtmitte seien und ob es woanders vielleicht mehr Geschäfte gäbe. Sie sah mich etwas verständnis- und hilflos an und meinte dann, am anderen Ende der Straße sei mehr. War es leider nicht! Es gab: eine Bank, wo wir Geld abheben konnten, einen Lebensmittelladen, ein “Café”, das nachmittags um 16 Uhr geschlossen hatte, ein Restaurant (wir wollten aber einen Kaffee), einen Juwelier, ein Fingernagelstudio, einen Tattooladen, eine paar rote Backsteinhäuser. Und ein interessantes Bügeleisenhaus.

PortlandPortlandPortlandPortland   

Wir beschlossen, wieder zu fahren und hatten nicht einmal die Hälfte unserer Parkzeit verbraucht. Dieses Mal war sogar Uschi frustriert und meinte, dass sie jetzt allerhöchstens noch Québec eine Chance geben würde. Um nicht ganz umsonst gefahren zu sein, machten wir auf der Rückfahrt einen Abstecher über gleich zwei Leuchttürme!

Portland Head LightPortland Head LightCape Elizabeth LightCape Elizabeth Light

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Antique Auto Days

Zum 52. Mal sollten am Wochenende im Boothbay Railway Village die Antique Auto Days stattfinden, laut Ankündigung mit Dutzenden von klassischen, antiquen, altertümlichen Autos, aber auch aufgemotzten, sog. “hot rods” und “muscle cars”. Wir gingen also noch einmal hin! Hätte ich meine Ente hier, hätte ich sie für nur 5 Dollar auch ausstellen können und hätte den Eintritt in das Freilichtmuseum sogar frei gehabt. Bewundert worden wäre sie mit Sicherheit, denn hier fahren zwar alte VW-Käfer und VW-Busse herum, aber Enten haben wir noch keine gesehen (nur die auf den Teichen).

Schon seit 10 Uhr tutete es wieder unablässig von jenseits der Straße, aber es hörte sich ein klein wenig anders an als am Donnerstag. Warum das so war, sahen wir schon, als wir die Straße überquerten. Nicht mehr die Diesellok zog die beiden Waggons, sondern eine kleine Dampflok. Eine deutsche Henschel, aus Stettin! So hübsch sah sie aus und so niedlich schnaubte sie vor sich hin. Natürlich mussten wir jetzt die 1 1/2 Runden noch einmal mitfahren! Schon an der kleinsten Steigung wurde sie seeehr langsam und da wir im ersten Wagen ganz vorne saßen, landete die eine oder andere Rußflocke auf unseren Hosen.

FreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseum Freilichtmuseum

Am Bahnhof Thorndike stiegen wir wieder aus und gingen noch einmal in die Halle mit den Oldtimerautos. Das war eine ganz besondere Überraschung am Donnerstag gewesen, dass es nicht nur alte Eisenbahnen und –zubehör gab, sondern auch eine Sammlung von ca. 60 alten Autos aus der Zeit von 1902 bis 1962. Klein, aber fein!

1941 Cadillac Series 62 Foor Door Sedan1940 Cadillac Series 75 7 Passengers Limousine1962 Rolls Royce Silver Cloud IIAntique Auto ExhibitionGangsterautos 1931 Pontiac Sport Coupé1928 Ford Model AR Two Door von hinten genauso schön1929 Chevrolet International AC Coupé1950 Divco Milk Truck (Modell)1940 Ford Pick Up One Ton1934 Ford Tow Truck Holmes Body1934 Ford Tow Truck Holmes BodyAntique Auto Exhibition1911 Ford Model T C Cab Delivery1911 Ford Model T C Cab Delivery1914 Ford Model T Roadster Pick Up1928 Maxim Fire Truck Truck1885 Button Steam Pumper

Die angekündigten Dutzende von antiquen Autos suchten wir draußen dann vergebens! Nicht einmal zwei Dutzend waren da und standen etwas verloren auf der Wiese herum. Unsere Enttäuschung hielt sich in Grenzen, hatten wir doch die schönen Exemplare in der Halle bewundert und die Dampflokfahrt genossen. Außerdem haben wir jetzt so langsam schon kapiert, dass alles hier in Amerika ganz bombastisch angekündigt wird, wo wir dann über das Ergebnis nur müde lächeln können.

Antique Auto Days Ford F 100Ford ?Ford ?Ford ?Ford ?Ford ?1953 Chevrolet Model 3100 (?)1955 Chevrolet Bel Air Sports Coupé1985 (?) Chevrolet Bel Air1985 (?) Chevrolet Bel Air1957 Ford Model T-Bird1928 Chevrolet One Ton Model Henry1928 Chevrolet One Ton Model Henry

Ein Eis gab es dann zum Abschluss noch, IM BECHER!!!   

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Unverhofft kommt…

…alle paar Minuten.

Am Donnerstag wunderten wir uns über ein ständiges lautes Hupen, Tuten, Bimmeln in unregelmäßigen Abständen oben an der Straße. Ein Zug? Eine LKW-Ausfahrt auf die Hauptstraße? Ein Schiff (es tutete auch dreimal hintereinander)? Aber der Hafen war doch weit weg, das konnte es also nicht sein. Und am Tag vorher hatten wir nichts dergleichen gehört! Uschi machte sich auf Erkundungstour und kam geheimnisvoll lächelnd wieder zurück. Sie habe eine tolle Überraschung für mich, ich solle raten. Ich hatte eine Intuition: ein Bimmelbähnchen!!! BINGO!!! Es war sogar noch viel mehr als das, nämlich ein kleines Eisenbahnmuseum auf der anderen Straßenseite. Rundherum fuhr eine Schmalspurbahn mit Diesellok und einem geschlossenen und einem offenen alten Holzwaggon.

FreilichtmuseumFreilichtmuseum

Uschi brachte Infomaterial mit und außerdem die Ankündigung einer Auto-Oldtimer-Ausstellung am Wochenende. Wir hatte sowieso bis Sonntag gebucht! Aber die Neugierde siegte, bis Samstag konnten wir nicht warten, sondern beschlossen, uns das Museum schon einmal anzuschauen. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Der Eintritt von 12 Dollar (für Rentner ermäßigt auf $10=€8,99) schloss eine Bahnfahrt 1 1/2 mal um das gesamte Gelände mit ein. Nachdem der Zug den Bahnhof Thorndike, der auf halber Strecke lag, einmal durchfahren hatte, hielt er beim zweiten Mal dort an und man konnte aussteigen und kreuz und quer durch das Freilichtmuseum zum Haupteingang zurücklaufen. Fast alles drehte sich um Eisenbahngeschichte.

FreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseum FreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseum Freilichtmuseum

Am Bahnhof Thorndike bekam man einen schönen Einblick in frühere Zeiten.

FreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseum

Aber es ging nicht nur um Eisenbahnen. Sehr liebevoll dargestellt, wurden alte Geschäfte, Gerätschaften, eine alte Tankstelle und Reparaturwerkstatt, eine Ein-Raum-Schule, eine Kirche und – das wichtigste in jedem Dorf – die Feuerwehr, präsentiert. Alles sehr klein und überschaubar, aber nett und interessant.

FreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseumFreilichtmuseum

Das Museum entstand 1963 durch die Privatinitiative eines 27-jährigen Mannes aus Massachusetts, dessen Familie über Jahrzehnte Mengen an Eisenbahnzubehör gesammelt hatte. Er suchte nach einer Möglichkeit, sie zu lagern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Befreundet war er mit dem Bahnhofsvorsteher in Freeport, Maine, wo seine Familie in der Nähe ihr Sommerhaus hatte. Bei einem seiner Besuche erfuhr er, dass die Bahnlinie geschlossen werden würde und der Bahnhof zum Verkauf stand. Kurzentschlossen kaufte er ihn und das umliegende Gelände. Einen ganzen Sommer trugen er und seine Freunde massenhaft Eisenbahnteile zusammen und lagerten sie auf dem Grundstück. Bereits 1965 konnte das Museum eröffnet werden. Der Bahnhof Thorndike kam als Geschenk der Bahngesellschaft hinzu, ebenso die Schmalspurbahn mit Dampflok. Es gab schon lange keine historischen Schmalspurbahnen mehr in Maine und für die nächsten 30 Jahre blieb diese die einzige. Wir sind am Samstag dann auch mit ihr gefahren, aber davon berichten wir beim nächsten Mal!

Freilichtmuseum

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Camden und Boothbay Harbor

Camden Shoppingbereich Wir sind am Mittwoch wirklich, wie geplant, noch einmal nach Camden zurückgefahren und bekamen auf Anhieb einen halbschattigen Parkplatz direkt am Hafen. Perfekt! Frohgemut starteten wir zu unserer 200m-Shoppingtour. Bei dem Riesenangebot mussten wir dann schon in jeden Laden gehen, sonst wären wir in einer halben Stunde fertig gewesen. Na ja, viel länger hat es auch so nicht gedauert. Aber wir sind ja inzwischen schon seeehr bescheiden und anspruchslos geworden. Auf einer kleinen Terrasse, die zu einem Andenkenladen gehörte, gab es Kaffee und einen schönen Blick über den Hafen. Hier gibt es übrigens in der Regel keine Yachthäfen wie wir sie kennen, also so gut wie nie (nie?) Bootsstege, sondern die Schiffe liegen in der Bucht verteilt in Bojenfeldern. Das bedeutet, jedes Schiff braucht ein Beiboot, wenn die Besatzung an Land möchte.

Camden Haupt- und Einkaufsstraße Camden ShoppingbereichCamden Shoppingbereich  Camden ShoppingbereichCamden ShoppingbereichCamden Shoppingbereich Camden Shoppingbereich Camden Harbor Camden Harbor

Ich hatte ja schon das eine oder andere Mal erwähnt, dass man in großen Teilen Amerikas keinerlei Infrastruktur in den Städten erwarten darf, wie wir es von Europa gewöhnt sind. Eine bescheidene Ausnahme machen Städtchen, die von Touristen besucht werden. Aber wenn ihr euch das erste Straßenfoto anschaut, bekommt ihr einen guten, realistischen Eindruck von einem Shoppingbereich. Rechts und links der vielbefahrenen Hauptstraße sind ein paar Geschäfte, überwiegend voll mit Touristennepp. Ein paar Restaurants, KEIN einziges Café (sie nennen sich zwar so, sind aber eher Schnellimbisse), ein paar Klamottenläden, ein Buchladen, ein Haushaltswarenladen, fertig! Wir sind überglücklich, wenn es – selten – einmal ein gut sortiertes kunstgewerblich orientiertes Geschäft gibt. Außerhalb der großen Städte gibt es dann allerdings die Shopping Malls, große überdachte Einkaufszentren.

Man/frau muss sich auf die kleinen Dinge des Lebens konzentrieren und sich von dort die Glücksgefühle holen. Smiley

CamdenCamdenCamden

Unsere Parkfläche war auf zwei Stunden begrenzt, lange davor fuhren wir weiter Richtung Südwesten. Boothbay war unser nächstes Ziel und den Campingplatz hatte Uschi ausgesucht, weil er einen Shuttlebus nach Boothbay Harbor anbot, ca. 7km entfernt. Ich wünschte mir nicht den direkten Weg, sondern einen Abstecher über Bremen und Bristol zum Pemaquid Point Lighthouse. Wenigstens die Leuchttürme hier sind keine Enttäuschung!!! Obwohl – für diesen hätten wir Eintritt bezahlen müssen, da ein kleines Museum damit verknüpft war. Wir haben uns am Kassenhäuschen vorbeigeschlichen und nur ein paar Fotos gemacht!

Pemaquid Point LighthousePemaquid Point LighthousePemaquid Point LighthousePemaquid Point LighthousePemaquid Point Lighthouse

An der Rezeption des “Shore Hills Campground” wurden wir wie immer gefragt, ob wir reserviert hätten und auf unser Nein runzelte die Rezeptionistin, wie immer, besorgt die Stirn. Diese Dame befragte nicht ihren Computer nach möglichen freien Plätzen, sondern blätterte in einem Stapel von Din A3-großen Blättern. Wir machten unsere Aufenthaltsdauer wie immer abhängig von der Verfügbarkeit von Wifi. Zwei Plätze für länger hätte sie, einen in der Nähe des Haupt-Hotspots und einen unten am See. Der unten am See war von der Lage her eindeutig schöner, aber der nächste Nachbar war sehr nah und Moskitos gab es sicher auch in Mengen. Wir entschieden uns für die Nähe zum Hotspot und nahmen die Nähe zur Straße in Kauf. Unsere nächsten Nachbarn waren weit genug von uns entfernt.

Nachbarschaft

Am Freitag fuhren wir dann mit dem Shuttlebus um 12 Uhr mittags – high noon – nach Boothbay Harbor. Das war eine sehr gute Sache, denn einen Parkplatz hätten wir mit Sicherheit nicht bekommen. Es wimmelte von Touristen! Überall wurde versucht, Fahrkarten für die Ausflugsschiffe zu verkaufen, die auf Wal-, Seehund- oder Lobsterbeobachtungsfahrt gingen. Von den Lobstern (Hummer) sieht man natürlich nichts außer den Kennzeichnungsbojen, die alle paar Meter auf der Wasseroberfläche schwimmen, damit die Besitzer der Fangkörbe diese wiederfinden, hoffentlich mit Inhalt. Maine steht ganz im Zeichen von Lobstern, es scheint so, als wäre das das Hauptnahrungsmittel hier. Dass wir diese armen Viecher, denen man die Scheren mit Klebeband zusammenbindet und die lebend in kochendes Wasser geworfen werden, nicht essen mögen, stößt hier auf absolutes Unverständnis.

Lobster

Wir hatten 4 1/2 Stunden Zeit, bevor unser Shuttle uns wieder abholen würde. Der Ort sah so aus, als ob wir es schaffen könnten. Alles genauso wie in Camden, nur etwas größer. Und die Geschäfte nicht nur an der Hauptstraße entlang, sondern im Hafengebiet verteilt. Trotzdem brauchten wir noch eine einstündige Hafenrundfahrt, um die Zeit herumzukriegen. Es war dann eher eine Fährtour zu einer kleinen Insel und um eine andere Insel herum zurück. Immer zwischen den an Bojen liegenden Schiffen und den Lobster-Bojen hindurch und entlang an den teilweise protzigen Sommerhäusern der Reichen und Schönen aus den Ballungsgebieten Boston/New York.

Boothbay HarborBoothbay HarborBoothbay HarborBoothbay Harbor Boothbay HarborBoothbay Harbor Boothbay Harbor Boothbay HarborBoothbay HarborBoothbay HarborBoothbay Harbor

Ach ja, ein Eis “auf die Faust” gönnten wir uns noch. Wir hatten schon vorher festgestellt, dass die Konsistenz von Eiscreme hier sehr viel flüssiger, weicher, schneller schmelzend ist. Zwei Kugeln in einem Hörnchen bedeutete diesmal, dass sogar im Schatten sich das Eis so schnell verflüssigte, dass man mit rundherum lecken nicht schnell genug sein konnte. Wie ein Wasserfall tropfte es an allen Seiten, lief über die Hände und wir hatten genug damit zu tun, uns nicht von oben bis unten zu verkleckern, denn windig war es auch noch. Noch nie hat mir das Eis essen so wenig Freude gemacht! (Keine Fotos überliefert!) Demnächst nur noch Eis im Becher!!! Enttäuschtes Smiley

written by Ingrid
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