Und dann fahr’n wir übern Fluss, übern Fluss und dann fahr’n wir übern Fluss.

Donnerstag ging es dann ein kleines Stück weiter. Nicht dass ihr glaubt, Big Fix wäre überfordert, nein, nein, absolut nicht. Aber wir haben ja URLAUB! Und wieder einmal stellen wir fest, wie gut uns der Norden Deutschlands gefällt, auch wenn das Wetter wechselhaft ist und die Sonne nicht für 30°C sorgt (zum Glück! sagt Ingrid). Der Wind zumindest sorgt für ein ständig wechselndes Wolkenschauspiel und macht den Himmel oft zu einem Gesamtkunstwerk.

Wolkenstimmung

Wir fuhren nur wenige Kilometer an Luise und ihrem “Seefahrer” vorbei, der jetzt mit dem neuen Pächter “Deichhotel-Restaurant Seefahrer” heißt. Unser Lieblingsplätzchen auf Luises Privatgrundstück direkt an der Oste, das sehr begehrt und im Sommer stark frequentiert ist, war leider schon belegt. 😦 (Luise, du solltest eine Warteliste einrichten!)

Es ging also auf direktem Weg zur Fähre Wischhafen/Glückstadt, der einzigen Möglichkeit unterhalb Hamburgs, die Elbe zu überqueren. Kurz vor der Fähre Stau! Wir waren zwar mitten in der Woche unterwegs, aber die Hamburger Autobahnsituation stellt derzeit nicht gerade eine Alternative dar. Wir hatten noch nicht gefrühstückt! Bis zur Fähre dauerte es sicher noch eine Stunde. Der Kühlschrank ist nicht, wie in Oscarlotta, erreichbar, indem der Beifahrer aufsteht und mal schnell ein paar Bütterchen schmiert, was bei dem mehr Stehen als Fahren ja gar kein Problem gewesen wäre. Ihr wißt ja, Boxi = anhalten, aussteigen, Fahrradträger hochklappen. Im Stau nicht so wirklich machbar. Obwohl, die hinter uns hätten ja einfach um uns rumfahren können. Ich überlegte schon, aber da sagte uns unser Tommie, dass ein Wohnmobilstellplatz in unmittelbarer Nähe sei. Uschi stieg aus, gab mir Zeichen, ich scherte aus der Schlange aus, überholte die vor uns fahrenden stehenden PKW, LKW und Wohnmobile und kurz vor dem Verhungern rettete uns ein kleiner, kostenfreier Stellplatz direkt an der Elbe hinter’m Deich. Glück gehabt!!!

Stau vor der Fähre Wischhafen-GlücksstadtStau vor der Fähre Wischhafen-Glücksstadt

Anschließend konnten wir uns problemlos in die am Stellplatz entlangführende Spur für PKW und kleinere Wohnmobile einfädeln, mit Oscarlotta hätten wir zu den LKW nach oben auf die Straße zurück gemusst. Es hat halt alles im Leben seine Vor- und Nachteile! Als vorletztes Fahrzeug passten wir noch auf die Fähre, mit Oscarlotta hätten wir auf die nächste warten müssen. Der Fährmann meinte, da hätten wir aber ein schönes Gefährt! Und als wir ihn anstrahlten und sagten, ja, ganz neu, unsere erste Erprobungsfahrt, lächelte er und wünschte uns mindestens 500000km pannenfreie Fahrt. Und später, als wir die Fähre wieder verließen, winkte er uns zu.

Fähre Wischhafen-GlücksstadtFähre Wischhafen-GlücksstadtFähre Wischhafen-GlücksstadtFähre Wischhafen-Glücksstadt


 
An Itzehoe und Heide vorbei fuhren wir bis Friedrichstadt. Unsere Gesamtkilometerleistung an diesem Tag: 139km! Die Fährfahrt natürlich nicht mitgerechnet! Friedrichstadt hat einen Stellplatz und wenige Meter nebenan einen Campingplatz. Wir wollten auf den Stellplatz “Am Halbmond”, aber das wollten offensichtlich VIELE andere auch. Gut, Friedrichstadt ist ein wirklich hübsches Touristenstädtchen, wir haben Sommer, es ist Urlaubszeit. Aber sooo voll??? Der Grund war das am Wochenende stattfindende Lampionfest mit Bootskorso auf den Grachten, Marktgeschehen, Musikveranstaltungen und Riesenfeuerwerk. Es gab noch ein paar freie Plätze, aber dort hing jeweils schon ein “Reserviert”-Schild. Der Stellplatz macht einen guten Eindruck, ist modern und liebevoll angelegt mit einer vorbildlichen Ent- und Versorgungsstation.

Wohnmobilstellplatz "Am Halbmond"Wohnmobilstellplatz "Am Halbmond"Wohnmobilstellplatz "Am Halbmond"

Aber er war voll, RICHTIG VOLL!!!

Wohnmobilstellplatz "Am Halbmond"

Frederik Auch Frederik hatte keine Chance und so zogen wir gemeinsam um auf den Campingplatz. Oh, es ist Lampionfest am Wochenende, der Platz ist eigentlich voll, ob wir ein großes Wohnmobil haben? Nein, ein gaaanz kleines! Ob wir noch ein Vorzelt aufbauen wollen? Nein, und eine Markise haben wir auch nicht. Gut, dann habe man vielleicht noch ein Plätzchen. unser StellplatzWir quetschten uns zwischen Wohnwagengespanne, wurden später gebeten, doch noch ein wenig dichter an den Nachbarn heranzufahren, damit noch ein weiteres Wohnmobil Platz habe. Die Abstände waren jetzt auch nicht mehr anders als auf dem Stellplatz, aber: Wir haben unsere Tür ja hinten und dort war bis zur Fahrstraße noch reichlich Platz.

Wir schauten uns um und wunderten uns, dass fast alle Nachbarn aus Dänemark kamen. Da wollen wir ja hin, wird da gerade umgebaut oder was?

Ein kleiner Spaziergang auf den Deich musste noch sein, einmal auf die Eider schauen.

DeichblickDistelnHafen mit Blick auf den StellplatzYachthafenEider-Panorama

written by Ingrid
photos and video taken with iPhone and with Canon EOS 600D

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

2 Gedanken zu “Und dann fahr’n wir übern Fluss, übern Fluss und dann fahr’n wir übern Fluss.

  1. Donnerstag??? Vom 25.bis zum 28. gibt es keinen Donnerstag – nur einen Dienstag 😮 Habt ihr auch das Problem, das wir zuweilen haben, dass wir überlegen: „Welcher Tag ist denn nun heute????“ Oder stehe ich nun gerade auf dem Schlauch?
    Beste Grüsse und viel Spass bei der Weiterreise ♥
    belle, Baffo & Nicol ♥

    PS: Lasst den sauren Herrn weiter sauer werden 😛 – er ist eh nur neidisch!!!!

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    • Liebe belle!
      Wir schreiben nicht – wie du – jeden Tag, deswegen stimmen die Wochentage in den Beiträgen nicht unbedingt mit den Veröffentlichungsdaten überein. Die Texte erzählen unsere Erlebnisse aber trotzdem in kontinuierlicher Reihenfolge!
      Das grundsätzliche Problem mit Wochentagen oder auch dem aktuellen Datum kennen wir aber auch sehr gut! 😉
      Liebe Grüße!!!

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